Plattdüütsch verbindet Mecklenburger und Brandenburger

Für Brandenburger Plattfreunde wird es nicht der letzte Besuch der Reuterstadt Stavenhagen gewesen sein – so das erste Fazit des 2. Regionaltreffens Niederdeutsch. Das überaus herzlich und informative Märztreffen brachte neben Vertretern des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern und des Brandenburgischen Landesvereins für Niederdeutsch erstmals auch Kommunalpolitiker von Wittstock und Stavenhagen zusammen. Bürgermeister Stefan Guzu und sein Prignitzer Amtskollege Jörg Gehrmann stellten Überlegungen an, auf welchen Feldern sie sich für die Regionalsprache einsetzen können.

Plattdeutsch ist für beide unverzichtbarer Teil der eigenen Identität und muß auch für künftige Generationen erhalten werden. Die Reuterstadt trumpft ja mit dem allgegenwärtigen Dichter, einem eigenen Literaturmuseum und der niederdeutschen Profilschule. Niederdeutsch ist hier ein reguläres Schulfach, aber auch hier fehlen wie in Brandenburg Niederdeutsch-Lehrer. Die Prignitzer Plattfreunde haben dafür schon beim Einsatz des Niederdeutschen im Sozialwesen, speziell in der Pflege Erfahrungen gesammelt, die weitergegeben werden können. Zusammenarbeit bietet sich auch bei den Plattdeutschen Wochen in Mecklenburg oder beim Jugendliteratur-Wettbewerb in der Uckermark an. Erste Ergebnisse sollen beim Niederdeutschen Städtetag im Juni in Prenzlau vorgestellt werden,

 

VERANSTALTUNGEN

Di., 7. Jun., 18:00 Uhr
Wittstocker Platt- Stammtisch an der Volkshochschule
 
Sa., 11. Jun., 11:00 Uhr
Gillhoff-Preisverleihung in Ludwigslust
 

PLATT IN UNS KIRCH

29. Mai., 14:00 Uhr
Platt in uns Kirch in Barth,MV
 
18. Jun., 09:30 Uhr
Plattdeutscher Gottesdienst in Prenzlau
 
19. Jun., 10:00 Uhr
Plattdeutscher Gottesdienst in Stavenhagen
 

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